Ein einfacher Leitfaden zu den LeoVegas Casino AGB in Österreich

Die AGB eines Online-Casinos werden häufig nur überflogen, doch sie stellen das vertragliche Grundgerüst zwischen Anbieter und Nutzer https://leovegascasino.co.at/terms/. Wir unterzogen die geltenden AGB von LeoVegas Casino einer ruhigen, analytischen Prüfung unterzogen, um österreichischen Nutzern einen nachvollziehbaren Überblick zu liefern. Dabei steht nicht im Vordergrund oberflächliches Marketing, sondern um die konkreten Klauseln, die Bedeutung für den Spielalltag besitzen. Unser Blick konzentriert sich auf Rechte und Pflichten und die Nuancen, die bei schnellem Lesen versteckt bleiben. Als für Österreich zugängliche Plattform arbeitet LeoVegas unter einer maltesischen Lizenz, doch die Bedingungen sind so formuliert, dass sie den örtlichen Rechtsrahmen berücksichtigen. Wir prüfen, wie gut die Regelungen abgefasst sind und wo mögliche Fallstricke lauern. Dieser Leitfaden stellt keine Rechtsberatung dar, bietet aber eine sachliche Einordnung dessen, was Sie als österreichischer Spieler erwarten können, wenn Sie den „Jetzt spielen“-Button klicken. Die AGB bilden das Kleingedruckte, das im Ernstfall über Auszahlungen, Bonussperren oder Kontosperrungen entscheidet – Grund genug, sie nicht zu übersehen.

1. Warum die AGB für österreichische Spieler ausschlaggebend sind

Für Spielerinnen und Spieler aus Österreich bilden die LeoVegas Casino AGB mehr als eine rechtliche Formalität. Sie legen fest, unter bestimmten Bedingungen ein Vertrag zwischen Ihnen und dem in Malta ansässigen Unternehmen zustande kommt. Wir erachten darin eine Mischung aus Spielerschutz und Betreiberabsicherung. Einheimische Nutzer fallen dabei nicht direkt dem österreichischen Glücksspielgesetz, da das Angebot international erfolgt. Gleichwohl greifen europäische Verbraucherschutzstandards und die Regeln der Malta Gaming Authority. Die AGB definieren, wer zugelassen ist, wie Einsätze gewertet werden und ab wann ein Konto als rechtsgültig verifiziert angesehen wird. Ohne Vertrautheit dieser Basis begeben sich Spieler Risiko, ohne es zu wissen gegen Vorschriften zu vergehen, was im ärgsten Fall zum Wegfall von Guthaben oder Gewinnen kommen kann. Wir konnten bei der Analyse ermittelt, dass viele Streitigkeiten zwischen Casino und Spieler auf nicht zur Kenntnis genommene Bonusbedingungen oder unzureichende Verifizierungsunterlagen zurückgehen. Besonders für österreichische Nutzer, die häufig die deutsche Sprachversion der Seite verwenden, ist es wichtig zu kennen, dass die englische Fassung der AGB im Zweifelsfall rechtlich bindend ist. Dieser Hinweis steht meist in einer Prioritätsklausel, die wir in jedem Abschnitt im Gedächtnis berücksichtigen müssen.

5. Ausweiskontrolle und Dokumentenanforderungen (KYC)

Die Verifizierung der Spieleridentität, international als Know Your Customer (KYC) benannt, ist ein zwingender Ablauf, der stark in den AGB verankert ist. Für österreichische Nutzer impliziert dies, dass LeoVegas zu einem bestimmten Moment – meist vor der ersten Auszahlung – die Einreichung von Dokumenten verlangen wird. Wir sehen diesen Schritt als unverzichtbare Maßnahme gegen Geldwäscherei und Schutz Minderjähriger. Die AGB behalten sich das Recht vor vor, jederzeit und ohne Vorankündigung eine Überprüfung einzuleiten, und deaktivieren währenddessen das Konto für Auszahlungen, nicht aber für Einzahlungen. Die verlangten Dokumente müssen klar erkennbar, gültig und komplett sein. Wir konnten in den Klauseln keine explizite österreichische Sonderbestimmung gefunden, sodass die internationalen Standards angewandt werden. Ein oft auftretendes Problemfeld ist die Adressverifikation: Österreichische Meldezettel werden nicht immer auf den ersten Blick akzeptiert; alternativ fordert LeoVegas eine Energiekostenabrechnung oder einen Kontobeleg mit sichtbarem Namen und Datum. Die Zeitspanne der Kontrolle wird mit „passend“ umschrieben, was uns als auslegbarer Begriff vorkommt. Aus Spielerberichten wissen wir, dass österreichische Spieler mit kompletten Unterlagen meist innerhalb von 48 Stunden bestätigt werden.

Erforderliche Unterlagen

Aus den Allgemeinen Geschäftsbedingungen und den darauf bezugnehmenden Richtlinien entsteht für österreichische Kunden folgende standardmäßige Dokumentenliste, die wir strukturiert haben:

  • Identitätsnachweis: Reisepass, Ausweis oder Führerschein (Vorderseite und Rückseite)
  • Nachweis der Adresse: aktuelle Faktura eines Versorgungsunternehmens, Kontoauszug oder offizielles Schriftstück (nicht älter als drei Monate)
  • Verifikation des Zahlungsmittels: bei Plastikkarte die Vorderseite mit den ersten sechs und letzten vier Ziffern, den Rest abgedeckt, oder ein Bildschirmfoto des E-Wallet-Profils
  • Manchmal wird ergänzend ein Selbstporträt mit dem Ausweis gefordert

Wir weisen darauf hin, dass die AGB den Absatz aufweisen, dass bei Differenzen oder Verdacht auf Betrug weitere Informationen eingeholt werden können, bis hin zur Einkommensquelle. Insbesondere bei höheren Erträgen oder auffälligem Spielverhalten ist mit eingehenderen Überprüfungen zu rechnen. Für österreichische Nutzer, die Wert auf Datenschutz legen, mag das störend sein, ist jedoch regulativ zwingend. Wir schlagen vor, alle Dokumente vorab zu digital erfassen und als PDF oder JPEG bereitzuhalten, um den Prozess störungsfrei zu gestalten.

Schutz der Daten und Aufbewahrungsfristen

Die Speicherung und Nutzung der sensiblen Dokumente ist in den Datenschutzabschnitten der AGB geregelt, die eng mit der Datenschutz-Grundverordnung der EU verwoben sind. Für heimische Spieler ist dies von erheblicher Bedeutung, da der einheimische Datenschutz stark entwickelt ist. LeoVegas sichert zu, personenbezogene Daten nur für gesetzlich vorgeschriebene Zeiträume zu speichern – in der Regel fünf Jahre nach Vertragsende, um Steuer- und Geldwäschebestimmungen zu entsprechen. Wir sehen, dass die AGB die Rechte auf Auskunft, Berichtigung und Löschung explizit aufführen, die bei der relevanten Datenschutzbehörde beantragt werden können. Die Plattform verwendet Verschlüsselungstechnologien, um die Übertragung zu absichern. Wir finden es beruhigend, dass die AGB deutlich machen, dass die Daten nicht ohne Einwilligung an externe Dritte weitergeleitet werden, außer an Lizenzbehörden oder Strafverfolgungsorgane. Für Spieler aus Österreich, die skeptisch gegenüber grenzüberschreitendem Datentransfer sind, ist der Hinweis bedeutsam, dass Server innerhalb des Europäischen Wirtschaftsraums genutzt werden. Die AGB enthalten ferner eine Cookie-Richtlinie, die detailliert den Tracking-Umfang erklärt, was für den durchschaubaren Spieler relevant ist.

Zweiter Punkt: Registrierung und Kontoverwaltung: Die grundlegenden Regeln

Die Kontoeröffnung bei LeoVegas ist der erste Anlaufpunkt mit den AGB. Wir haben die Bedingungen an neue Spieler aus Österreich analysiert und stellen sie übersichtlich. Zunächst ist das Mindestalter eindeutig auf 18 Jahre bestimmt, wobei eine nachträgliche Altersverifikation durch Dokumente durchgeführt wird. Die AGB verbieten ausdrücklich die Anlage mehrerer Konten pro Person oder Haushalt; ein Verstoß vermag zur sofortigen Sperrung aller verknüpften Accounts führen. Bei der Anmeldung sind korrekte Angaben erfolgen, vor allem zur Identität, Adresse und E-Mail. Es kommt die gewählte Währung: Für Österreich ist ratsam die Angabe von Euro, da die Plattform diese Währung anbietet und Wechselgebühren umgeht. Wir sehen es als gerecht, dass LeoVegas das Recht hat, Registrierungen ohne Angabe von Gründen abzulehnen, was im Einklang mit internationalen Lizenzbedingungen liegt. Die AGB machen zudem darauf hin, dass das Konto individuell und nicht weitergebbar ist. Für die Kontoführung nach der Eröffnung herrschen fortlaufende Sorgfaltspflichten, beispielsweise die Aktualisierung von Adressdaten. Eine Liste der notwendigen Angaben bei der Registrierung beinhaltet üblicherweise:

  • Gesamter Name
  • Geburtsdatum
  • Anschrift in Österreich
  • E-Mail-Adresse und Mobilnummer

Diese Daten müssen später durch Dokumente belegbar sein. Wer hier nicht gewissenhaft vorgeht, läuft Gefahr Verzögerungen bei der ersten Auszahlung.

4) Ein- und Auszahlungen: So funktioniert der Geldverkehr

Die Regelungen des Zahlungsverkehrs sind ein wichtiger Teil der AGB und für österreichische Nutzer von erheblicher praktischer Relevanz. Wir betrachten die Einzahlungs- und Auszahlungsprozesse, die LeoVegas definiert. Einzahlungen sind in der Regel sofort nach der Kontoeröffnung möglich, haben jedoch Mindestbeträgen, die je nach Methode schwanken. Die AGB bestimmen, dass Einzahlungen nur von Zahlungsinstrumenten kommen dürfen, die auf den Namen des Kontoinhabers registriert sind. Gemeinsame Konten oder Kreditkarten Dritter sind untersagt und führen im Verstoßfall zur Kontosperrung. Bei der Auszahlung findet Anwendung das Prinzip der „Rückführung auf die Einzahlungsmethode“: Beträge werden, wo technisch möglich, auf die ursprünglich genutzte Methode zurückgebucht, bevor alternative Wege genutzt werden. Wir erachten dies als Teil der Geldwäscheprävention, was die AGB auch explizit erwähnen. Für österreichische Spieler sind die angebotenen Verfahren zum Teil lokal relevant, teils international ausgerichtet. Besondere Aufmerksamkeit erfordern Bearbeitungszeiten und mögliche Gebühren. In den AGB wird zwar Gebührenfreiheit für die meisten Transaktionen betont, jedoch können Zahlungsdienstleister eigene Kosten berechnen, die außerhalb des Einflussbereichs von LeoVegas stehen.

Angenommene Zahlungsmethoden in Österreich

Für den einheimischen Markt stellt das LeoVegas Casino eine Reihe von Zahlungsoptionen bereit, die in den AGB genau beschrieben werden. Wir nennen die wichtigsten auf, die für österreichische Spieler bequem nutzbar sind:

  • Kredit- und EC-Karten (Visa, Mastercard)
  • Skrill und Neteller als Online-Zahlungsdienste
  • Paysafecard für private Einzahlungen
  • Banküberweisung und Sofortüberweisung (EPS)
  • Apple Pay und in einigen Fällen Trustly

Die AGB machen deutlich, dass nicht alle Methoden für Ein- und Auszahlung gleichermaßen zur Verfügung stehen. Zum Beispiel ist eine Auszahlung auf Paysafecard nicht machbar, sodass Spieler auf Banküberweisung oder E-Wallet umsteigen müssen. Wir unterstreichen, dass das EPS-Verfahren für österreichische Bankkunden eine sehr einfache Option darstellt, die in den AGB aber nicht immer hervorgehoben genannt wird. Wichtig ist die Klausel, dass der Betreiber weitere Verifikationen bei der Nutzung gewisser Zahlungsmittel verlangen kann, etwa eine Kopie der Kreditkarte mit stellenweise abgedeckter Nummer. Auch Limits pro Transaktion und pro Tag sind in den Bedingungen vermerkt, wobei diese für VIP-Spieler auf Anfrage gesteigert werden können.

Verarbeitungszeiten und Limits

Die Auszahlungsdauer ist ein entscheidender Aspekt, den die LeoVegas Casino AGB in eine hausinterne Bearbeitungsdauer und die vom Zahlungsanbieter benötigte Zeit gliedern. Wir stellen fest Hinweise von bis zu 24 Stunden für die interne Bearbeitung, die jedoch erst nach abgeschlossener Überprüfung des Kontos gültig ist. In der Praxis kann sich die erste Abhebung für österreichische Kunden um einige Tage verschieben, da die Dokumentenkontrolle noch aussteht. E-Wallets wie Skrill oder Neteller bieten nach der Genehmigung die schnellste Bereitstellung – oft innerhalb weniger Stunden. Banküberweisungen und Kreditkartenrückerstattungen benötigen zwei bis fünf Werktage. Die AGB legen auch maximale Abhebungslimits pro Tag, Woche oder Monat . Für reguläre Spieler befinden sich diese Grenzen bei etwa 10.000 Euro monatlich, während VIP-Stufen erhöhte Limits genießen. Wir erachten die Transparenz dieses Punktes als optimierungsbedürftig, da die präzisen Werte nicht immer offensichtlich kommuniziert werden, sondern sich in den AGB verbergen. Ein verpasstes Limit kann nicht umgangen werden werden, indem man den Betrag auf mehrere kleine Auszahlungen splittet; die Regeln enthalten ein Umgehungsverbot vor. Wir raten, schon vor bedeutenderen Gewinnspielen einen Blick in die Auszahlungsbedingungen zu werfen, um den Erwartungsrahmen realistisch zu halten.

Bonusangebote und ihre Bedingungen: Eine kritische Analyse

Bonusangebote sind der Kern des Marketings, doch ihre AGB-Abschnitte erfordern eine genaue Prüfung. Wir haben die typischen Bonusklauseln von LeoVegas für den österreichischen Markt untersucht und erkennen eine klare, aber ausführliche Regelstruktur. Boni werden nicht ohne Zutun gutgeschrieben, sondern erfordern eine aktive Annahme durch den Spieler voraus – wahlweise per Opt-in oder durch Verwendung eines Codes. Entscheidend ist, dass die AGB eine präzise Trennung zwischen Echtgeldguthaben und Bonusguthaben herstellen. Auszahlungen sind erst möglich, wenn die Umsatzbedingungen gänzlich erfüllt wurden. Wir beobachten, dass viele Beschwerden von Spielern aus Österreich darauf zurückgehen, dass während der Bonusumsetzung Einsätze auf nicht erlaubte Spiele getätigt oder die Maximaleinsatzgrenze überschritten worden ist. Ein verborgener Punkt in den AGB ist die Regel, dass bei vorzeitiger Stornierung eines Bonus nicht allein das Bonusgeld, sondern auch hieraus erzielte Gewinne verfallen können. Wir raten daher, sich vor jeder Bonusteilnahme die spezifischen Konditionen zu studieren, denn auch innerhalb einer Plattform differieren Willkommensbonus, Reload-Bonus und Freispiel-Aktionen in ihren jeweiligen Anforderungen.

Umsatzanforderungen begreifen

Der Rollover, oft als Umsatzbedingung beschrieben, ist der wesentliche Mechanismus, der Bonusbeträge in auszahlbares Echtgeld konvertiert. In den LeoVegas Casino AGB finden wir für den österreichischen Markt in der Regel Beträge zwischen dem 20- und 40-fachen des Bonusbetrages, basierend von der konkreten Aktion. Entscheidend ist die Differenzierung, ob sich die Anforderung nur auf den Bonus oder auf Bonus plus Einzahlung bezieht. Die Bedingungen bestimmen, dass nicht alle Spiele in gleichem Maße zur Erreichung der Umsatzvorgaben dienen. Spielautomaten gelten in der Regel zu 100 Prozent, während Tischspiele wie Blackjack oder Roulette meistens nur mit 5 oder 10 Prozent gewertet werden. Live-Casinospiele sind mitunter komplett ausgeschlossen oder tragen minimal bei. Wir haben gesehen, dass diese Bewertungen für unerfahrene Nutzer eine Falle sein können: Ein scheinbar erfüllbarer Umsatz wird durch das Spielen von Roulette mit einem Mal zur unlösbaren Aufgabe. Die AGB enthalten außerdem Fristen, meist 30 Tage, bis zu denen der Bonus erfüllt sein muss; nach Ablauf erlöscht das Bonusguthaben und alle daraus erzielten Gewinne. Eine durchsichtige Darstellung dieser Faktoren im Konto-Dashboard wäre wünschenswert, momentan verlassen sich Spieler aus Österreich auf die gesonderten Bonusrichtlinien, die Teil der AGB sind.

Maximaleinsätze und zeitliche Begrenzungen

Während der laufenden Bonusphase bestehen harte Einsatzlimits, die in den Feinheiten der AGB festgehalten sind. Wir konnten ermitteln, dass LeoVegas Casino einen Maximalbetrag pro Spielrunde definiert – in der Regel 5 Euro oder den Wert in der bestimmten Währung. Übersteigt ein Spieler dieses Limit, auch versehentlich, befugt dies den Betreiber, den Bonus und jegliche mit diesem erzielten Gewinne einzuziehen. Diese Regelung ist in der Branche gängig, wird aber in den AGB meistens ohne visuelle Hervorhebung gezeigt. Wir erkennen die Gefahr, dass Spieler aus Österreich, die an stärkere Einsätze angepasst sind, in diese Falle geraten. Zusätzlich nennen die Bonusklauseln Sperrfristen für bestimmte Spiele: Nicht alle Slots sind für die Umsetzung freigegeben. Jackpot-Slots oder spezifische hochvolatile Automaten können gesperrt sein. Die AGB beinhalten oft eine Positiv- oder Negativliste der zugelassenen Spiele. Auch eine zeitliche Komponente existiert: Boni müssen binnen von 7 bis 30 Tagen umgesetzt werden, sonst erlöschen sie. Wir legen nahe dringend, vor dem ersten Einsatz mit eingeschaltetem Bonus die erlaubten Spiele und Limits zu analysieren, da die gängigen Kontrollmechanismen der Plattform nicht immer eine Warnung anzeigen, bevor der Einsatz zu hoch ist.

6. Sicheres Spielen und Selbstbeschränkungen

Das Kapitel zum verantwortungsvollen Spielen ist in den LeoVegas Casino AGB nicht nur ein Lippenbekenntnis, sondern mit konkreten Werkzeugen unterfüttert. Wir untersuchen diese Klauseln unter dem Gesichtspunkt des Spielerschutzes für Österreich. Die AGB verweisen auf die Möglichkeit, persönliche Einzahlungs-, Verlust- und Einsatzlimits im Konto zu definieren. Diese Limits können erhöht werden, während eine Senkung erst nach einer Bedenkzeit von 24 Stunden bis sieben Tagen greift – ein sinnvoller Schutzmechanismus gegen impulsive Entscheidungen. Neben der freiwilligen Begrenzung bieten die AGB auch die Möglichkeit der Selbstausschluss, die in Intervalle von 24 Stunden bis hin zu einem Jahr oder dauerhaft ausgewählt werden kann. Während einer Selbstsperre ist der Login zwar zugelassen, doch das Spielen und Einzahlen wird verhindert. Wir bemerken, dass die AGB auch eine Drittsperre durch Angehörige erlauben, sofern entsprechende Nachweise über die Gefahr vorliegen. Für österreichische User gibt es zusätzlich den Tipp auf lokale Anlaufstellen wie die Spielsuchthilfe Wien. LeoVegas unterstreicht, dass die Benutzung des Kontos während einer Selbstsperre, etwa unter falschem Namen, als Vertragsverletzung gilt und zu anhaltenden Sanktionen führt. Diese Bedingungen schaffen einen Rahmen, der über reine Compliance hinausgeht und tatsächliche Hilfe bieten kann, auch wenn wir uns wünschen würden, dass die Freischaltung solcher Tools noch niederschwelliger in der Menüführung eingebaut wäre.

7. Häufig gestellte Fragen (FAQ) zu den LeoVegas Casino AGB

Darf ich mein Konto jederzeit schließen?

Laut den AGB dürfen Sie die Schließung Ihres Kontos verlangen, müssen allerdings offene Einsätze oder Bonusverpflichtungen berücksichtigen. Wir weisen darauf hin, dass ein geschlossenes Konto nicht sofort gelöscht wird; LeoVegas speichert die Daten gemäß den gesetzlichen Aufbewahrungsfristen fort. Wenn Sie sich während einer laufenden Bonusumsetzung zur Kündigung entschließen, erlöscht das Bonusguthaben. Wir empfehlen, vor einer Kontoschließung sämtliche offenen Gelder zur Auszahlung zu bringen und sich zu überzeugen, dass keine laufenden Wetten mehr ausstehend sind. Der Vorgang geschieht per E-Mail an den Kundendienst und wird normalerweise binnen weniger Werktage erledigt. Eine spätere Wiedereröffnung ist eventuell möglich, jedoch nicht garantiert.

Wie verhält es sich mit offenen Wetten bei Selbstsperre?

Wird eine Selbstsperre aktiviert, verbleiben bereits getätigte Wetten laut AGB gültig. Unser Check macht deutlich, dass Sie während der Sperre zwar keine neuen Spieleinsätze platzieren können, aber bestehende Sportwetten oder Casino-Runden noch abgerechnet werden. Gewinne aus diesen Wetten werden dem Konto angerechnet, die Auszahlung ist jedoch beschränkt, bis die Sperre endet oder Sie eine Auszahlung über den Kundenservice beantragen. Bei einer permanenten Selbstsperre soll der Kontostand vor der finalen Deaktivierung abgewickelt werden. Wir bewerten, dass diese Regelung einen fairen Kompromiss ist, denn sie unterbindet, dass Spieler aufgrund panikartiger Sperren bereits gewagte Einsätze verlieren. Der Prozess erfordert etwas Geduld, da die Bearbeitung durch den Kundendienst etwas Zeit in Anspruch nehmen kann.

Existiert ein Höchstlimit für Auszahlungen pro Tag?

In der Tat legen fest die AGB abgestufte Auszahlungshöchstgrenzen. Für österreichische Standardspieler beträgt das Tageslimit üblicherweise auf 5.000 Euro festgelegt, das Monatslimit auf 10.000 Euro. Bei Jackpotgewinnen gelten Sonderregeln Anwendung, die eine ratenweise Auszahlung über mehrere Monate vorsehen können, was in den Bedingungen explizit angeführt wird. VIP-Kunden bekommen auf Anfrage gesteigerte Limits. Wir raten, bei außergewöhnlich hohen Gewinnen frühzeitig den Support zu verständigen, um individuelle Regelungen zu klären. Das Unternehmen kann, Auszahlungen in Teilbeträgen durchzuführen, wenn es zur Erfüllung interner Liquiditätsvorgaben oder Sicherheitsüberprüfungen nötig ist. Diese Bestimmung kommt uns rechtlich gedeckt vor, mag aber für Spieler, die eine sofortige Auszahlung erhoffen, frustrierend wirken.

Sind denn Boni auch für Live-Casinospiele gültig?

Häufig schließen die Bonusbedingungen der LeoVegas Casino AGB Live-Dealer-Spiele von der Umsatzwirksamkeit aus. Wir bemerken, dass ausschließlich spezifische Spielautomaten und zum Teil RNG-basierte Tischspiele zur Erfüllung der Wettanforderungen helfen. Roulette live, Echtzeit-Blackjack oder Echtzeit-Baccarat sind davon explizit ausgeschlossen oder werden mit 0 Prozent gewertet. Der Versuch, einen Bonus gleichwohl über das Live-Casino einzulösen, führt zum Erlöschen des Bonus und möglicherweise zur Stornierung daraus gewonnener Gewinne. Wir raten Spielern aus Österreich, die das Live-Casino bevorzugen, entweder auf Boni komplett zu absehen oder lediglich mit Bargeld ohne Bonusverpflichtung zu agieren. Die Durchsichtigkeit in dieser Hinsicht ist vorhanden, die zugehörigen Klauseln sind jedoch meist nur über die eigenen Bonusrichtlinien zugänglich.

Die vorangegangene Analyse belegt, dass die AGB von LeoVegas Casino für Spieler aus Österreich eine komplexe Lektüre bilden, die von bewahrenden Elementen bis zu strengen Pflichten reicht. Unser Ziel war es, einen sachlichen Wegweiser zu liefern, der die wichtigen Vertragspunkte herausstellt, ohne zu schönzureden oder zu dramatisieren. Wer sich die Zeit nimmt, die hier aufgeführten Aspekte vorab zu verstehen, agiert auf stabilerem Terrain und reduziert das Risiko unerwünschter Überraschungen erheblich. Wir raten, die originalen AGB gleichwohl stets im Original zu prüfen, da sich Klauseln ändern können und dieser Leitfaden nur eine Momentaufnahme bildet.

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